Kategorien &
Plattformen

Respekt und Herzlichkeit beim Klausurtag der PGRs

Respekt und Herzlichkeit beim Klausurtag der PGRs
Respekt und Herzlichkeit beim Klausurtag der PGRs

Vertreter der Ortsauschüsse, der PGRs und das Pastoralteam beim gemeinsamen Klausurtag

Im Rahmen der Fusionsvorbereitungen haben sich die Ortsauschüsse und PGRs der Pfarrei Sankt Martin Lahnstein und der Pfarrei St. Martin Bad Ems/Nassau zu einem Klausurtag in Kirchähr getroffen. Zum einen ging es um ein Kennenlernen und einen Austausch über das Leben in beiden Pfarreien, zum anderen aber auch um Informationen über die Aufgaben des PGRs und die der Ortsauschüsse. Zum Einstieg hörten und lasen die Teilnehmer die Perikope 2 Kor 5,17-20 in Auszügen. Die Tageslesung konnte dann von jedem im wahrsten Sinn des Wortes besetzt werden: Einzelne Textstellen lagen in Form eines Weges im Raum aus und jeder positionierte sich an der Stelle, die ihn bzw. sie besonders angesprochen hatte. In kleinen Gruppen folgte dann ein Austausch und es schloss sich eine kurze Kennenlernrunde an.

Dann ging es ans "Eingemachte":  "Was wußten die beiden Pfarreien aufgrund der stattgefundenen Erkundungsfahrten noch von einander?" Die Aufgabe bestand darin, dass man sich gegenseitig die jeweils  andere Pfarrei vorstellte. Es zeigte sich, dass vieles präsent und in guter Erinnerung war. Sehr wertschätzend stellten die Anwesenden die jeweils andere Pfarrei vor und es zeigte sich, dass es trotz vieler Unterschiede auch manche Gemeinsamkeit gab. Allein schon der Namenspatron ist für beide Pfarreien ein verbindenes Element; aber auch in der Flüchltingsarbeit sind beide Pfarreien beispielsweise gut aufgestellt und engagiert.

Nach der Mittagspause stand dann die Pfarreiwerdung und die Aufgaben von PGR und Ortsauschüssen im Mittelpunkt. Zunächst sammelten beide Pfarreien getrennt Aussagen unter den Gesichtspunkten:  "Welche Erwartungen- Wünsche- Befürchtungen- Herausforderungen verbinden wir mit der Fusion? " Auch hier fanden sich nach der Präsentation  viele Übereinstimmungen. So zum Beispiel der Sorge,dass die Seelsorge in der großen Pfarrei zu kurz kommen wird oder aber auch auf der andren Seite die Hoffnung,  voneinander zu lernen und miteinander neue Ideen zu verwirklichen. Stefan Geller,                        Bezirksreferent des Bezirks Rhein-Lahn, und Judith Breunig vom Diözesansynodalamt konnten anschließend  sehr fundierte Informationen bzgl. der synodalen Arbeit liefern, die für die Anwesenden hilfreich waren. Dann begannen die Beratungen mit der Aufgabe, die verschiedenen Zeitpunkte der Fusion zu diskutieren und für die nächsten PGR-Sitzungen beider Pfarreien eine Empfehlung abzugeben. In getrennten Sitzungen berieten die anwesenden PGRmitglieder darüber und werden nun empfehlen, dass die Fusion beider Pfarreien zum 1.1.2022 erfolgen soll. Beide PGRs müssen darüber in ihrer nächsten Sitzung abstimmen.

Der Tag verlief in einem sehr guten, respektvollen aber auch herzlichen Miteinander, das Mut macht, den nicht einfachen Weg zur Pfarreiwerdung nun auch miteinander zu gehen.