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Basis für pastorales Handeln schaffen

Basis für pastorales Handeln schaffen
Basis für pastorales Handeln schaffen

Pfarrei Sankt Martin entwickelt Leitbild

Eine solide Basis für das pastorale Handeln vereinbaren- !

Am Samstag, 5. September trafen sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und die Vorsitzenden der Ortsausschüsse zu einem Klausurnachmittag. Die Gruppe „Kirchenentwicklung in Sankt Martin“ hatte um ein solch gemeinsames Treffen gebeten. Grund dafür waren die 10 Forderungen, die aus der Befragung der Gruppierungen 2018 und beim Informationstag  darüber im März 2019 formuliert worden waren. Unter anderem ging es dabei um gegenseitige Wertschätzung, Transparenz, Mitverantwortung. Die in der Pfarrei engagierten Ehrenamtlichen hatten klare Vorstellungen davon, wie gelingende Pastoral aussehen kann. Nun ging es darum, diesen Forderungen eine gemeinsame Basis zu geben, an der sich alle, Haupt-und Ehrenamtliche, orientieren können; sie soll das pastorale Handeln verbindlich und transparent machen. „Ein Leitbild kann hier hilfreich sein und sowohl nach innen als auch nach außen deutlich machen, warum, was und wie wir etwas tun.“ Dies war das Anliegen der Gruppe „Kirchenentwicklung in Sankt Martin“, für diesen Nachmittag. „Dass die Mitte, aus der alle pastorale Arbeit heraus geschieht, Jesus Christus selbst ist und seine Botschaft die Orientierung für unser Tun, ist für alle Konsens. Aber wie zeigt sich dies, woran ist das zu erkennen, was gehört dazu? Dies ist so zu formulieren, dass es für jeden klar verständlich und überprüfbar ist.“ So fasste Clemens Klaedtke den Arbeitsauftrag für das Treffen zusammen. „In der Kirche herrscht oft eine eigene Sprache, die mit der Alltagswirklichkeit der Menschen wenig oder gar nichts zu tun hat; es gilt daran zu arbeiten, dass Glaube und Alltagswirklichkeit der Menschen zusammen finden.“ So ergänzte Astrid Haderlein das Anliegen.  Am Beginn des Nachmittags stand ein geistlicher Impuls von Pfarrer Sturm zur Berufung der Jünger. Daran schloss sich ein Rückblick auf die bisher gestarteten Projekte der Kirchenentwicklung seit 2016 an. Dazu gehörten u.a. die Entwicklung  von Gemeindebildern während der „summer schools“ des Bistums Limburg, kreative Liturgien, Exkursionen nach Zürich, Israel, London und Paris; die dort gemachten Begegnungen ermutigten, neue Wege auch hier vor Ort zu gehen. So entstand beispielsweise der monatliche „Mittagstisch in St. Barbara“, die Aktion „Rotes Sofa“, die Gemeindebefragung, die „Sommerkirche“, die „AnsprechBar“. Wie an einem roten Faden hatten sich diese Projekte entwickelt, begleitet von den Projekten des Generationenprojekts Lahnstein, wie z.B. die „Schülerhilfe“, der „Runde Tisch bezahlbarer Wohnraum“ und das „Netzwerkertreffen“ .  „Es sind viele Dinge in Bewegung geraten und nun benötigen wir eine klare Formulierung für den Grund unseres Handelns und eine Vereinbarung, was wir weiter tun müssen und wie dies geschehen soll.“ Mit dieser Anfrage stellte Hella Schröder dann das entworfene Leitbild für die Pfarrei vor. Es orientiert sich an den Fragen: „Warum tun wir das?- Wie und was tun wir?“ Wie eine Überschrift ist der zentrale Satz zu verstehen: „Jesus Christus ist die Mitte unseres Lebens- wir folgen seinem Beispiel.“ Gelebte Spiritualität, aktive Beziehungsarbeit, wertschätzender Umgang, Offenheit für Veränderungen und praktische an der Alltagswirklichkeit der Menschen orientierte Theologie sind die Eckpunkte für das Was und Wie des pastoralen Handelns. Die Mitglieder des PGRs und die Vorsitzenden der Ortsausschüsse ergänzten und korrigierten die Vorschläge, brachen sie auch herunter auf den Alltag der Menschen und erteilten am Ende der Gruppe „Kirchenentwicklung in Sankt Martin“ die Ergänzungen entsprechen einzuarbeiten; das dann das aktualisierte Leitbild wird in den PGR zur finalen Abstimmung zu gegeben. Danach soll es den Verantwortlichen der Gruppierungen und Verbände sowie der Gemeinde vorgestellt und muss dann mit Leben gefüllt werden. Am Ende des Klausurnachmittags waren sich alle einig, dass es ein lohnenswerter Nachmittag war, der auch für das zukünftige Zusammenarbeiten hilfreich war. Natürlich durfte an diesem Nachmittag auch die „AnsprechBar“ nicht fehlen, denn mit ihrem guten Kaffee hatte sie eine  belebenden Einfluss. Die Gruppe „Kirchenentwicklung“ trifft sich am Dienstag, 13.10. um 16.30 Uhr im Pfarrhaus St. Martin. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

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