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Veränderung

Frühlingserwachen und Ostern
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von der Raupe zum Schmetterling

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Veränderung – kein Tier kann dies Kindgerechter darstellen, als die Raupe

Wir in der Kita Rabennest in Braubach, haben uns angelehnt an die Ideen des Bistums Speyer und deren Aktionsseite des Referats Seelsorge in Kitas (Pasquarellas Perlen - Aktions-Seite Seelsorge in Kitas (aktionsseite-kita.de)) und des berühmten Kinderbuches „die Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle auf den Weg in den Frühling gemacht!

                                          

Pasquarella, die Geschichtenerzählerin

Die Raupe „Pasquarella“ ist eine Geschichtenerzählerin, die uns Einiges über Jesus erzählt hat. Jedes Jahr feiern Christen auf der ganzen Welt ein besonderes Jesus-Fest: Ostern. Die Frohe Botschaft von Jesu Leben, sein Tod und seine Auferstehung macht Mut und soll immer wieder neu erzählt werden.

Hinter jeder Perle von Pasquarella war eine Jesus-Geschichte versteckt.

Sie erzählte uns auch vom letzten Abendmahl und von dem Tod Jesu am Kreuz. Eine besondere Überraschung erlebten wir dann mit Pasquarella an Ostern.

Die Raupe Nimmersatt

Wer kennt das Kinderbuch von Eric Carl nicht. Es thematisiert die Verwandlung der Raupe in den Schmetterling auf kindgerechte Weise. Die Jüngsten aus dem Rabennest unsere „Ferkelchen“ haben sich mit der Raupe Nimmersatt Richtung Frühling auf den Weg gemacht.  Dabei lernten sie die Raupe Nimmersatt erstmal kennen. Außerdem schauten wir uns an, was die Raupe so alles frisst, und daß die Raupe immer dicker wurde um sich schließlich in einen wunderschönen Schmetterling zu verwandeln.

Auf der Homepage www.krippe-kita-rabennest.de findet man die Bilder, Bastelanregungen, Lieder und noch mehr dazu.

Veränderung - Von der Raupe zum Schmetterling

 

Nicht nur für Kinder zeigt die wundersame Verwandlung der Raupe zum Schmetterling wie wundervoll Veränderung sein kann! Wir alle haben in den letzten Monaten Veränderung auf vielfältige Weise erlebt. Plötzlich wurde unser Alltag durch die Pandemie verändert und bestimmt.

Nicht zuletzt lernen wir schon im Kindergarten, wie wir mit Veränderung umgehen. Der Übergang von der Familie in die Kita, die Veränderungen innerhalb der Gruppe, z. B. durch Wechsel der Kinder oder Neuzugänge, oder durch Personalwechsel. Eine weitere Veränderung im Kindesalter ist der Übergang in die Schule. Natürlich gibt es darüber hinaus Veränderungsprozesse, die das Leben schreibt: da kommt ein Geschwisterkind, vielleicht ein Wohnortwechsel oder ein geliebter Mensch verstirbt.

Das Leben selbst lehrt uns, wie wir mit Veränderung umgehen. Ob wir ihr gestärkt, ängstlich, oder das Wichtigste, mit Zuversicht begegnen. Die Kinder mit ihren Familien in diesen Veränderungsprozessen zu begleiten, gehört für uns als pädagogische Fachkräfte zu den wichtigsten Aufgaben. Schließlich „wachsen“ die Kinder genau in diesen, für sie so schwierigen Veränderungsprozessen. Diese Prozesse macht die Kinder stark und lässt sie Zuversicht entwickeln, um auch später in ihrem Leben solche Herausforderungen gut annehmen und meistern zu können. Die Kunst liegt also darin, um dieser schwierigen Veränderungssituationen zu wissen, um die Kinder, in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt, aus diesen Situationen zu entlassen. Dies schaffen wir nicht, indem wir den Kindern und den Familien alles abnehmen, sondern sie liebevoll begleiten und auch den Ängsten, Bedenken oder uns fremden Einstellungen der Familie Raum geben.

Wenn wir nun in unserem Leben vor Herausforderungen und Veränderungen stehen, werden wir alle zu angelernten Mustern greifen, zu dem was wir in unserem Leben gelernt haben und auf welche Erfahrungen wir zurück greifen. Nicht zuletzt auf die Erfahrungen, wie wir in der Familie oder unserem Umfeld mit Veränderung umgegangen sind, ob wir in all unseren Veränderungen des Lebens liebevoll begleitet wurden und ob wir voller Zuversicht sind. Was genau uns Zuversicht oder Halt gegeben hat, ist sicherlich so vielfältig, wie die Menschen selbst.

Umgeben sein von liebevoller Begleitung und Geborgenheit, Halt finden, vielleicht im Glauben oder in der Gemeinde, im Freundeskreis oder in der Familie. Sich bewusst sein, wie oft man schon gestärkt aus schwierigen Situationen heraus gegangen ist und „gelernt“ hat mit Veränderung umzugehen.

Das wünsche ich Ihnen, damit wir alle voller Zuversicht und mit aller Kraft gestärkt aus dem Veränderungsprozess, der Pandemie wachsen können.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11:1

Michaela Knorr, Heilpädagogin,

Eltern- und Familienbegleitung Pfarrei Sankt Martin

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